impressumHiFiStudio-Bramfeld

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“

Oscar Wilde

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Tuning-Tipps

Elektrischer Strom ist das Medium, in welchem die Musikinformation vom Abspielmedium über die Verstärkerreihe zu den Boxen transportiert wird. Damit die Musikinformation unverfälscht übermittelt werden kann, sollte der Strom logischerweise keine anderen, störenden Informationen enthalten. Leider ist das nicht der Fall. Der Strom aus der Steckdose ist gewissermaßen dreckig. Und im Haus selbst wird er weiter verunreinigt: Liegen Kabel in Schleifen, so wird ein Magnetfeld induziert, welches wiederum Einfluss auf den Strom nimmt. Den elektrischen Strom so sauber wie möglich für die Weiterverarbeitung aufzubereiten ist der erste Ansatzpunkt für das HIFI-Tuning.

STROM UND SPANNUNG
RUND UM DIE KABEL
PLATTENSPIELER
LAUTSPRECHER
AUFSTELLUNG UND RAUMTUNING
PFLEGE


STROM UND SPANNUNG

Die erstbeste Steckdose muss nicht die beste sein! Je nach den anderen Verbrauchern an diesem Stromkreis kann es klanglich vorteilhaft sein, eine weiter entfernte Dose mit längerem Zuleitungskabel für die Anlage zu verwenden.

Unbedingt die gesamte Anlage aus nur einer Steckdose versorgen! Sonst kann es durch Potentialunterschiede zu Ausgleichsströmen zwischen den Geräten und Brummschleifen kommen. Lassen Sie einen Elektriker nach einer unbelegten - und unbelasteten - Phase im Haushalt suchen.

Verwenden Sie eine separate Netzleitung mit mindestens 3 x 2,5 qmm Querschnitt für die Anlage, aber mit 20 A Schmelzsicherung.

Steckreihenfolge in der Leiste: wichtigste Quelle, weitere Quellen, Vor- oder Vollverstärker, zuletzt die Endstufe(n).

Unabhängig vom Kaufpreis der Anlage sollte jedes einzelne Gerät zur Vermeidung unnötig hoher Ausgleichsströme ausgephast werden.

Beigepackte Netzkabel gegen höherwertige austauschen

Keine Dimmer an der Netzphase der Anlage betreiben: sie stören!

Alle Tuner am Kabelnetz sollten durch ein Mantelstromfilter entkoppelt werden. Dasselbe gilt auch für Videorecorder, die ebenfalls am Kabelnetz hängen und etwa mit der Surround-Anlage verbunden sind- Diese Maßnahme vermeidet Brummschleifen.

Darauf achten, daß keine Trafos und Halogenlampen denselben Stromkreis mit der Anlage teilen.

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RUND UM DIE KABEL

Achten Sie bei der Gesamtverkabelung der Anlage darauf, dass sich die Signal- und Stromkabel möglichst weder kreuzen noch miteinander zu Schleifen gelegt werden, Interferenzen wären die Folge.

Eine gute Antennenleitung verbessert den Tunerklang ganz erheblich.

Unbedingt Laufrichtung von Kabeln beachten (siehe Beschriftung, sonst ausprobieren).

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PLATTENSPIELER

Viele Plattenspieler quittieren den Austausch der serienmäßigen Gummimatte gegen eine etwa gleich dicke aus Filz mit luftigerer Wiedergabe.

Tonabnehmersysteme alle drei bis fünf Jahre überprüfen, da das Gummilager allmählich an Elastizität einbüßt, auch bei Nichtbenutzung.

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LAUTSPRECHER

Die Kontermuttern der Spikes fest anziehen, sonst steht die Box instabil und klingt unsauber.

Einen preiswerten, aber erheblichen Klanggewinn erzielt man, wenn man die Blechbrücken der an vielen Lautsprechern zu findenden Bi-Wiring-Terminals durch konfektionierte Stücke des verwendeten Lautsprecherkabels ersetzt.

Befestigungsschrauben der Lautsprecherchassis halbjährlich nachziehen: bringt detaillierteren, strafferen Klang.

Selbst basspotente Lautsprecher profitieren in Punkto Räumlichkeit und Plastizität von einem schnellen, exakt arbeitenden Subwoofer.

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AUFSTELLUNG UND RAUMTUNING

Stellen Sie die Komponenten immer separat voneinander auf, um Schwingungen und eine gegenseitige Beeinflussung ihrer Streufelder zu minimieren.

Dielen- und Parkettböden sind resonanzkritisch, da sie mitschwingen. Eine stabile Wandhalterung - nicht nur für den Plattenspieler - schafft wirksame Abhilfe.

Die Komponenten nicht zwischen die Lautsprecher stellen. Dort herrscht ein Energiemaximum, das zu Resonanzen anregt.

In rechteckigen Räumen gehören Boxen vor die lange Wand: weniger Seitenreflexionen.

In etwas halligen, hellhörigen Wohn-/Hörräumen erweisen sich dickere Läufer zwischen den Boxen als akustisch vorteilhaft. Ebenso ist die Wand hinter dem Hörplatz abzudämpfen, was sich durch dicke Tapeten,Wandteppiche, Gardinen oder andere Mittel recht günstig bewerkstelligen läßt

Eine Aufstellung der Lautsprecher mitten im Raum oder an Vorsprüngen, jedoch mit viel Platz nach hinten, erzeugt eine riesige Bühnenabbildung mit plastischer Ortbarkeit

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PFLEGE

Staub und Nikotin bilden eine klebrige Mischung, die jeder Mechanik schadet- Staubschutzhüllen erhöhen die Lebenserwartung.

Reinigen Sie HiFi-Komponenten mit einem weichen Küchentuch und ein wenig Fensterreiniger. Sogar Nikotinrückstände lassen sich damit einfach entfernen.

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