Clearaudio Concept MM

Der Clearaudio Concept MM stellt quasi die Einstiegsofferte des Hauses dar. Erhältlich in drei Ausführungen, gänzlich schwarz gehalten, mit Aluminiumrahmen oder auch mit einem dekorativen Holzrahmen drum herum. Ob nun Holz, Alu oder gar nichts, der Concept kommt komplett vorjustiert ins Haus. Selbst Auflagekragt, Tonarmhöhe und Antiskating sind dann bereits eingestellt. Also muss man nur noch den insgesamt siebeneinhalb Kilogramm schweren Plattenspieler aus seinem wohlgeordneten Karton befreien, den Riemen um Motorpulley und Subteller (aus Aluminium) legen, den Hauptteller (aus POM, Polyoxymethylen) auflegen, Netzstecker und Cinchkabel in die passenden Buchsen stecken – und schon kann es losgehen.

Das schafft jeder, sogar ohne Lektüre der vorbildlich gemachten Bedienungsanleitung. Vorher gilt es allerdings noch, einen geeigneten Aufstellungsort zu finden und dort das Laufwerk gegebenenfalls mittels der mitgelieferten Wasserwaage und den drei höhenverstellbaren Füßen exakt waagerecht aufzustellen.

Somit scheint der Clearaudio Concept voll und ganz der viel zu oft erwähnten Idee des „Plug&Play“ zu entsprechen.
Der Kern des eigentlichen Laufwerks besteht, wie in dieser Preisklasse durchaus üblich, aus einem MDF-Brett, das von Clearaudio allerdings mit einer Art Vollverschalung ausgestattet wird: Ober- und Unterseite bestehen aus je einer Acrylplatte, während ein Rahmen aus Holz die gesamte Konstruktion umschließt. Das sieht nicht nur äußerst elegant aus; die Sandwich-Bauweise unterdrückt auch die Ausbreitung von Resonanzen sehr wirkungsvoll. Damit unerwünschte Vibrationen von vornherein erst gar nicht in die Basis eindringen können, steht der Concept Wood auf drei Spikes, die über Silikondämpfer mit dem Chassis verbunden sind. Es ist erstaunlich, wie wirkungsvoll diese einfache Methode den Plattenspieler vom Untergrund entkoppelt. Der Gleichstrommotor des Plattenspielers wird über ein Steckernetzteil versorgt und ist neben den üblichen Geschwindigkeiten 33 und 45 U/min auch für 78 U/min ausgelegt. Alle drei Geschwindigkeiten sind prinzipiell fein justierbar, allerdings muss man dazu von Clearaudio eine optionale Bedienungsanleitung anfordern, um diese Feineinstellung selbst durchführen zu können. Laut Clearaudio kann es durch den Transport durchaus mal vorkommen, dass sich die Voreinstellungen etwas verstelltn. In der Tat liefern die beiden höheren Geschwindigkeiten bei meinem Exemplar zunächst eine Spur zu langsam, was aber ruckzuck korrigiert war.
Links vorne auf dem Chassis ist der Drehschalter für die drei Geschwindigkeiten sowie „Aus“ bequem zugänglich. Optional ist auch eine Staubschutzhaube lieferbar, die nach Art einer Käseglocke über das Laufwerk gestülpt wird.

Besondere Aufmerksamkeit hat übrigens der serienmäßige Tonarm verdient. Der Clearaudio Verify verfügt nämlich über eine Magnetlagerung, bei der sich zwei sehr starke Neodymmagnete gegenseitig anziehen. Einer der beiden Magnete befindet sich oberhalb des Tonarmrohrs in der Lagerhalterung, der andere im eigentlichen Tonarm. Ein unterhalb des Rohrs angebrachter Stahlfaden verhindert, dass sich die beiden Magnete berühren; der Tonarm „hängt“ praktisch am Magnetfeld. Lagerschäden sind durch diese Form der Tonarmlagerung faktisch ausgeschlossen. Durch den verdrillten Stahlfaden, der für den Abstand zwischen den Magneten sorgt ist außerdem zugleich das Antiskating eingestellt. Ein Nachstellen des Antiskating sollte allerdings um Beschädigungen zu vermeiden vom versierten Fachhändler oder vom Hersteller durchgeführt werden.

Die Auflagekraft wiederum wird ganz klassisch durch das Verschieben des Gegengewichts erzielt. Volle Absicht ist dabei übrigens, dass sich die Auflagekraft im inneren Abspielbereich der LP um ungefähr zehn Prozent erhöht. So kann man bessere Abtastwerte gerade im als problematisch geltenden inneren Rillenbereich erzielen. Über die Abtastwerte des im Paketpreis enthaltenen Tonabnehmers Clearaudio Concept MM gibt es auch folgerichtig nichts auszusetzen.

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