MoFi

Aus heutiger Sicht ist es nicht mehr so recht vorstellbar, aber: Auch früher wurde alles immer schlechter. In den siebziger Jahren zum Beispiel. Das Jahrzehnt der Ölkrise: Schallplatten wurden zu einem typischen Massenprodukt, bei dem zu Lasten der Qualität immer mehr gespart wurde. Immer leichtgewichtiger das Material, und immer unreiner. Es knisterte, es sprang, mehr Störgeräusche und Artefakte aus dem Presswerk als Höhen und Bässe. Ausgerechnet da schlug die Stunde der Firma Mobile Fidelity Sound Lab: Hatte man, als Welt und Vinyl noch in Ordnung waren, Schallplatten eher abseitigen Inhalts – Dampflokomotivengeräusche, Windrauschen und Donnergrollen – veröffentlicht, so stellte man nun auf ein anderes Geschäftsmodell um: Man nahm Lizenzen großer Plattenfirmen und veröffentlichte deren „Greatest Hits“ erneut – aber auf ausgezeichnetem Vinylmaterial und in aufwendigem Remastering: 1979 erschien Pink Floyds The Dark Side Of The Moon in einer audiophilen Neuveröffentlichung. Mobile Fidelity wurde zu einer festen Größe des gehobenen Vinylgenusses mit eigenen Schallplatten, eigenem Zubehör und mit der neuen Unternehmenssparte Mobile Fidelity Electronics auch mit eigenen erstklassigen Plattenspielern.

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